Über uns


Die beiden Redakteurinnen beschäftigen sich nun seit einiger Zeit mit Feminismus, sowohl auf einer theoretischen Ebene, als auch in einer gelebten Praxis. Sie versuchen sich Schritt für Schritt von Körpernormen, Verhaltensregeln, Unfreiheiten, Unsicherheiten und Ängsten  zu befreien, die den meisten Frauen* und auch Männern* in unserer Gesellschaft von Geburt an angetragen wird. Sie stehen erst am Anfang eines freibestimmten Lebens, doch richten sie ihren Blick in diesem Kontext auf das Thema, das trotz einem vollgepackten und erfüllten Leben als eigenständige Person doch immer wieder in den Vordergrund tritt und viele andere Lebensfragen in den Schatten stellt: Liebe, Sex, die intime Verbindung mit einem anderen Menschen. Sie mussten feststellen: Das Patriarchat und die Zwänge dieser Gesellschaft machen auch bei mir nicht halt und zwischen Wunsch und Realität liegt oft ein ständiger Aushandlungsprozess.

Sarah verließ 2014 ihr geliebtes, wildes Berlin um Soziologie im beschaulichen Jena zu studieren. Am Ende wich die Soziologie der Politikwissenschaft. Zum Glück! Denn dort traf sie auf Sophia, die im selben Jahr dem schicken München entflohen ist und ins politische Jena einzog um es dort erst mit der Psychologie und dann doch lieber mit der Politikwissenschaft aufzunehmen. Neben der Uni sind beide in verschiedensten politischen Gruppen aktiv, so fließen viele Disziplinen in ihr Denken und Empfinden mit ein, ganz zu schweigen von den zahllosen nächtlichen Gesprächen mit Freund*innen in der WG-Küche.